Parkett- und Bodenleger

Überbetriebliche Lehrunterweisung

Überbetriebliche Lehrunterweisung

Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung in dem Beruf Parkett- und Bodenleger-Handwerk werden fünf Überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen (ÜLU) im Bildungs- und Innovationszentrum (BIZWA) durchgeführt.

Die Lehrgänge dienen der überbetrieblichen beruflichen Grundbildung und sind ein wichtiger Baustein im Dualen System der Berufsbildung in Deutschland. Sie sichern die gleichmäßig hohe Qualität der Ausbildung des Berufes im Handwerk.

Lehrgänge

  • Herstellung von Holzunterkonstruktionen, rationelle Verlegung von Parkett mit Oberflächenbehandlung  (P-B1/10)
  • Verlegung von herkömmlichen, schwierigen, historischen Parkettmustern und -arten, einschließlich farbiger Oberflächenbehandlungen (P-B2/10)
  • Aufbringen von elastischen und textilen Belägen auf verschiedene Unterbodenarten (P-B3/10)
  • Arbeiten an Parkettlegermaschinen - Arbeitssicherheit und rationelle Arbeitstechniken im Umgang mit Parkettlegermaschinen, Teil 1 (P-BM1/10)
  • Arbeiten an Parkettlegermaschinen - Arbeitssicherheit und rationelle Arbeitstechniken im Umgang mit Parkettlegermaschinen, Teil 2 (P-BM2/10)
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Alle genannten Unterweisungen dauern 5 Ausbildungstage und schließen mit einem Zertifikat ab.

Lehrgänge

In dieser Überbetrieblichen Lehrunterweisung werden folgende praktischen Arbeiten geschult:

  • Prüfen von Untergründen für das nachfolgende Ausführen von Unterboden-Vorbehandlungen
  • Herstellen von Fertigteilestrichen unter Berücksichtigung des Feuchte-, Schall- und Wärmeschutzes
  • Verlegen von Stab-, Mosaik- und Mehrschichtparkett, Holzpflaster sowie Schichtwerkstoffen mit Anreißtechniken unter Einsatz von Klebstoffen oder Nagelbefestigung
  • Sockelleistenmontage
  • Ausführen von Anreiß- und Verlegetechniken für Friesverlegung
  • Schleifen von Holzoberflächen
  • Oberflächenbehandlung (Wachsen, Ölen, Versiegeln) in Abhängigkeit von unterschiedlichen Beanspruchungen
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  • Auswahl und Einsatz von Vorstrichen und Spachtelmassen für saugende und nichtsaugende Untergründe
  • Auswahl und Einsatz von dämmenden Unterlagen
  • Schwimmende Verlegung von Mehrschichtparkett auf ebenen und unebenen Unterböden
  • Verlegen von Stabparkett bei diffizilen Parkettmustern und Bordüren
  • Herstellen von Dehnungsfugen und Verfüllen mit verschiedenen Materialien
  • Zuschneiden und Anbringen von Sockelleisten
  • Nuten herstellen, Adern zurichten und einleimen
  • Beizen und Färben mit Lasuren und versiegeln
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  • Auswahl und Einsatz von Vorstrichen, Spachtelmassen und Klebstoffen für elastische und textile Beläge unter Beachtung der Unterkonstruktion und Beanspruchung
  • Auswahl und Einsatz von dämmenden Unterlagen unter die o.g. Beläge
  • Verarbeiten von elastischen Belägen aus Bahnen und Platten
  • Ausführen von Pass- und Nahtschnitten
  • Kaltes und thermisches Verschweißen bzw. Verfugen von elastischen Belägen
  • Verarbeiten von textilen Belägen aus Bahnen und Platten
  • Ausführen von Pass- und Nahtschnitten
  • Konfektionieren von Textilbelagsnähten
  • Zuschneiden und Anbringen von Kunststoff- und Metallprofilen sowie Sockelleistensystemen
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1. Vorschriften

  • Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitsschutzbestimmungen kennen
  • Bei allen Arbeiten sind die Gesichtspunkte der Arbeitssicherheit, der rationellen Planung, der sorgfältigen Ausführung und der Kontrolle zu berücksichtigen
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2. Arbeiten an Tischkreis-, Handkreis-, Stich-, Kapp- und Bandsägemaschinen

  • Auswahl der Kreissägeblätter für die einzelnen Arbeitsgänge beherrschen
  • Längsschnitte, Querschnitte, Sägen von Würfeln, Nuten von Längs- und Querseiten
  • Quersägen Sockelleisten einschneiden
  • Lagerhölzer, Blindbodenbretter, Trägerplatten, Mehrschichtparkett sägen
  • Längs-und Querschnitte, Keile, Aussparrungen sägen
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3. Arbeiten an Abricht- und Dickenhobelmaschinen

  • Werkstücke abrichten und fügen
  • Blindbodenbretter und Friese parallel hobeln
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4. Arbeiten mit Fräsmaschinen zum Parkett und Adern ausnuten

5. Arbeiten mit Schleifmaschinen

  • Holzböden und Untergründe mit Bandschleif-, Randschleif- und Handschleif-, Feinschleif- und Tellerschleifmaschinen bearbeiten
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1. Vorschriften

  • Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitsschutzbestimmungen kennen
  • Bei allen Arbeiten sind die Gesichtspunkte der Arbeitssicherheit, der rationellen Planung, der sorgfältigen Ausführung und der Kontrolle zu berücksichtigen
  •  

 2. Arbeiten an Tischkreis-, Handkreis-, Stich-, Kapp- und Bandsägemaschinen

  • Längsschnitte, Querschnitte, Sägen von Keilen, Sägen mit Schablonen
  • Quersägen Sockelleisten einschneiden
  • Trägerplatten, Mehrschichtparkett, Schichtwerkstoffe sägen, Einsetzsägen üben
  • Längs-und Querschnitte, Bogen und Ausschnitte sägen
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3. Arbeiten an Abricht- und Dickenhobel- und Handhobelmaschinen

  • Werkstücke abrichten und fügen; Hobeln mit Schablonen
  • Lagerhölzer zuhobeln, Türblätter kürzen
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4. Arbeiten mit Tischfräs- und Handoberfräsmaschinen

  • Längs- und Quernuten, Sockelleisten profilieren
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5. Arbeiten mit Schleifmaschinen

  • Holzböden und Untergründe mit Bandschleif-, Randschleif- und Handschleif-, Feinschleif- und Tellerschleifmaschinen bearbeiten
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6. Arbeiten mit Fugenfräsmaschinen, Schweißgeräten und Elektrokreismessern für Bodenbelagsarbeiten

  • Aussparrungen für Schweißschnur oder Schmelzdraht herstellen
  • Bodenbeläge verschweißen und verschmelzen; Textilbeläge schneiden
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Fördermittelgeber

Fördermittelgeber Land Brandenburg

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

Weiterführende Informationen finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

www.esf.brandenburg.de

www.ec.europa.eu

 

Weitere Informationen

Sonnhild Kalz
Telefon: 03338 3944-26
Email: kalz(at)hwk-berlin.de

Fachliche Beratung

Mario Pinkpank
Telefon: 03338 3944 -58
Email: pinkpank(at)hwk-berlin.de