Allgemeines zur Überbetrieblichen Lehrunterweisung

Die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) ist Teil der betriebspraktischen Ausbildung. Sie unterstützt die Ausbildungsbetriebe bei der Vermittlung von Ausbildungsinhalten, für die eine Lehrwerkstatt notwendig ist. Die Unterweisungen dienen vor allem der Sicherstellung einer beruflichen Grundausbildung auf einem einheitlich hohen Niveau, der Vertiefung und Ergänzung der betrieblichen Ausbildung sowie der Anpassung an technologische Weiterentwicklungen.

Im Handwerk unterstützt die überbetriebliche Unterweisung die betriebliche Ausbildung bei der Qualifizierung in immer anspruchsvolleren Ausbildungsberufen. Sie entlastet Betriebe, sichert Ausbildungsplätze und fördert Lehrlinge. Aus einer zeitgemäßen Ausbildung im Handwerk ist die die überbetriebliche Unterweisung nicht wegzudenken.

Die Lehrgänge der überbetrieblichen beruflichen Bildung gibt es in jedem Berufsbild für die Grund- (1.Ausbildungsjahr) und Fachstufe (2.-4. Ausbildungsjahr).
Jeder ÜLU-Lehrgang wird durch das Heinz-Piest-Institut (HPI) bundeseinheitlich konzipiert, Unterweisungs- sowie Durchschnittskostenpläne erstellt und durch das BMWi genehmigt.