Förderprojekt "IQ Handwerk"

Der Berliner Senat gibt einen bis zu 70-prozentigen Zuschuss für innovative technische und betriebswirtschaftliche Weiterbildungen

Mit dem Projekt "Innovative Qualifizierungen für das Berliner Handwerk (IQ Handwerk)" führen die Handwerkskammer Berlin und die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung eine Weiterbildungsoffensive speziell für Berliner Handwerksbetriebe durch.

Unternehmen können bis zu 70 Prozent Zuschuss für die Lehrgänge im Bereich "Innovation und Technik" erhalten.

"Gerade die mittelständischen Unternehmen des Handwerks sorgen für sichere Arbeitsplätze und eine hohe Ausbildungsquote. In Zeiten des strukturellen Wandels und sich verändernder Marktbedingungen ist hohes Fachwissen ein Garant für die Zukunftssicherung. Mit dem Qualifizierungsprojekt IQ Handwerk werden die Berliner Handwerksbetriebe unterstützt, diesen Wandel zu bewältigen und neue Absatzmärkte zu erschließen," so Dr. Jens-Peter Heuer im Jahr 2010, damals Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. 

"In der zurückliegenden Wirtschaftskrise hat sich gezeigt, dass das Handwerk einen stabilisierenden Faktor der Berliner Wirtschaft darstellt. Das Förderprojekt IQ-Handwerk soll die Innovations- und Wirtschaftskraft der Handwerksbetriebe ausbauen und so einen weiteren Impuls zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin geben", so Ulrich Wiegand, Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin. 

Zwingende Voraussetzung für die Förderung ist der erste Wohnsitz des Teilnehmers/der Teilnehmerin in Berlin.

Weitere Informationen zur Förderung erhalten Sie telefonisch bei 

Frau Jutta Ritte
Tel. 030 259 03 - 434
E-Mail: ritte(at)hwk-berlin.de

Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen sind, werden keine Einzelbeihilfen gewährt.

Hinweise zu den Förderrichtlinien nach AGVO

Die Maßnahme "IQ Handwerk" ist nach der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) freigestellt:
Artikel 3 AGVO - Freistellungsvoraussetzungen
"Beihilferegelungen, Einzelbeihilfen auf der Grundlage von Beihilferegelungen und Ad-hoc-Beihilfen sind im Sinne des Artikels 107 Absatz 2 oder 3 AEUV mit dem Binnenmarkt vereinbar und von der Anmeldepflicht nach Artikel 108 Absatz 3 AEUV freigestellt, sofern diese Beihilfen alle Voraussetzungen des Kapitels I dieser Verordnung sowie die für die betreffende Gruppe von Beihilfen geltenden Voraussetzungen des Kapitels III erfüllen."

Die AGVO wurde im Amtsblatt L 187/1 der Europäischen Union vom 26. Juni 2014, S. 3 veröffentlicht.